Psycho Slam

am Dienstag, den 20. September 2016 um 19 Uhr im Ring-Café

Beim Vorgängerkongress in Bochum hat sich ein neues Format als ungemein erfolgreich herausgestellt: Der PSYCHO SLAM. Am Dienstagabend haben fünf Wissenschaftler/innen Gelegenheit, ihre Forschung in unterhaltsamer Art und Weise einem öffentlichen Publikum zu präsentieren.
Der ideale SLAM-Vortrag verbindet Unterhaltung und Witz mit Information und der Faszination, die die eigene Forschung – auch für Laien – ausmacht.

Das Programm umfasst neben den SLAMS auch Musik von Fabian von Wegen feat. Markus Quirin. Wer mag, kann die Beiträge bei einer Bratwurst und einem Bier genießen. Im Anschluss haben alle Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich in offener Atmosphäre mit den Slammern auszutauschen. Freuen Sie sich auf folgende Beiträge:

"Om oder nicht Om", das ist die Frage bei der Forschung von Sonja Geiger an der TU Berlin. Im Forschungsprojekt BiNKA untersucht sie, ob regelmäßiges Meditieren unseren Konsum verändert. Wer auf dem Meditationskissen sitzt, ist zumindest schon mal nicht beim Shoppen und spart der Umwelt alleine damit einiges an Belastungen ein. Und was sonst noch so alles passiert, wenn man sich regelmäßig kurz dem Wüten der Welt entzieht, hat sie nicht nur bei sich selbst beobachtet.

Gerhard Reese, Umweltpsychologe an der Universität Koblenz-Landau, forscht zu Umweltverhalten und wie man dieses verhindern (oder notfalls: fördern) kann. Kernfrage: Wie kann jede/r von uns trotz haarsträubender transnationaler Abkommen, politischem Aktionismus und hippiesker Graswurzelbewegungen dennoch dazu beitragen, dass der Klimawandel gelingt? Denn gegen wärmere Sommer und schneereichere Winter kann nun wirklich niemand etwas haben. Schwimm, kleiner Eisbär, schwimm!

Von einer, die auszog das Glück zu suchen: Ricarda Rehwaldt promoviert an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu verschiedenen organisationspsychologischen Fragen. Was bedeutet für die Menschen beim Arbeiten eigentlich Glück? Und wie entsteht es? – Sie wälzte Bücher über Bücher... Doch keines konnte ihre Fragen beantworten. Bis sie aufbrach und sich in den Problemherd hineinwagte: in die Unternehmen. Ob sie dort fündig geworden ist?!

Marcel Weber ist Master-Student in Saarbrücken mit vorrangig sozialpsychologischen und methodischen Interessensschwerpunkten. In seinem Beitrag prangert er die Schreckensherrschaft der Forscherszunft an und bietet gedemütigten Untertanen endlich eine Bühne, um auf ihr Leid aufmerksam zu machen.

Benedict C.O.F. Fehringer promoviert in Psychologie an der Universität Mannheim und beschäftigt sich mit Zauberwürfeln und Eye Tracking. Kann das Lösen dieser Würfel räumliches Denken indizieren und inwieweit können Augenbewegungen das Ergebnis eines solchen Tests vorhersagen? Kurzum: Wie fähig sind intelligent dreinschauende Menschen wirklich?

Wo?

Ring-Café
Roßplatz 8
04103 Leipzig