Wissenschaftskommunikation

Tanja G. Baudson & Jens H. Hellmann

Termin: Samstag, 15.09.2018, 13-17h und Sonntag, 16.09.2018, 9-17h
Ort: SH 0.105 (Seminarhaus).
Einen Lageplan der Gebäude am Campus Westend finden Sie hier.

Das Interesse an wissenschaftlichen Erkenntnissen ist ungebrochen – das zeigen repräsentative Umfragen wie das Wissenschaftsbarometer. Umso wichtiger ist es, Forschungsergebnisse nicht nur für die Fachwelt aufzubereiten, sondern wissenschaftliche Erkenntnisse auch der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Die Inhalte dieses Workshops richten sich daher konkret an Psychologinnen und Psychologen, die in der Wissenschaft tätig sind und ihre eigenen Forschungsergebnisse für eine interessierte Öffentlichkeit aufbereiten möchten. Dabei bietet sich eine Vielzahl von Möglichkeiten und Wegen der Wissenschaftskommunikation an Laiinnen und Laien: Sie reichen von Vorträgen bei Science Slams oder schriftlichen Beiträgen in eigenen Blogs über populärwissenschaftliche Überblicksartikel bis hin zu seriösen Radio- und Fernsehinterviews.

Im Rahmen dieses Workshops sollen unter anderem folgende Fragen angesprochen werden:

Wie kann ich meine Wissenschaft zielgruppengerecht für eine interessierte Öffentlichkeit aufbereiten? Und wer ist meine Zielgruppe überhaupt?

Welche Möglichkeiten gibt es, meine Forschung einer interessierten Öffentlichkeit zu kommunizieren?

Wie kann ich selbst von der Kommunikation mit den Medien (oder auch direkt mit meiner Zielgruppe) profitieren? Können daraus auch Nachteile entstehen?

Welche Möglichkeiten gibt es, mit Medien in Kontakt zu treten? Welche Medien kommen für mich in Frage?

Welche Themen eignen sich (nicht)?

Wie sollte ich meine Forschung darstellen?

Wie sieht eine gute Pressemitteilung aus? Was sind typische Fehler? Wie kann ich solche Fehler vermeiden?

Der Workshop zielt darauf ab, konkrete Hinweise und Tipps zu geben, wie die Teilnehmenden ihre Forschung einer großen Öffentlichkeit verständlich vermitteln können – ohne dass dabei der wissenschaftliche Anspruch verloren geht.

Die Inhalte sollen durch einen Wechsel an Input und praktischen Übungen vermittelt werden. Die praktischen Übungen schließen Einzel- und Kleingruppenarbeit ein.