Psycho Slam

Im Rahmen des Psycho Slams erhalten auch auf dem 51. Kongress der DGPs am 17. September 2018 in Frankfurt vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Möglichkeit, ihre aktuelle Forschung und ihr Fachgebiet einem breiten Publikum auf möglichst unterhaltsame und kreative Weise vorzustellen. Die zehnminütigen Vorträge werden dazu in einem für alle Interessierten geöffneten Abendprogramm vorgestellt,

Benjamin Schöne und seine Kollegen (Universität Osnabrück) widmen sich der Frage, was mit dem „Gorilla in unserer Mitte“ passiert, wenn man nicht auf einen zweidimensionalen Bildschirm schaut, sondern durch virtuelle Realität mittendrin statt nur dabei ist und was das für Ergebnisse der Wahrnehmungsforschung bedeutet.

Wie sich visuelle Aufmerksamkeit überhaupt entwickelt und was dabei bei Säuglingen im Gehirn passiert, erklärt Louisa Kulke (Georg-August-Universität Göttingen) und gibt einen Einblick in die Ergebnisse ihrer Eye-tracking- und EEG-Untersuchungen.

Während manche der Meinung sind, dass wir viel zu viel Aufmerksamkeit auf unsere Smartphones lenken, plädiert Christine Anderl (University of British Columbia) dafür, dass die psychologische Forschung die Geräte viel stärker in die Forschung integriert. Ihr Beitrag zeigt, welche Informationen man gewinnen kann und wieso es vielleicht gar nicht so schlecht ist, wenn alle immer das Smartphone dabeihaben.

Während der Psycho Slam zum Ziel hat, solche aktuellen Forschungsergebnisse möglichst gut verständlich und unterhaltsam vorzustellen, gelangen viele Erkenntnisse nie aus den Universitäten und Forschungszentren hinaus. Welche Probleme das mit sich bringt, wie weit das Leben und Arbeiten an der Uni vom Arbeitsalltag der Nicht-Akademischen Bevölkerung weg ist und was man da vielleicht tun kann – diesen Fragen widmet sich Markus Langer (Universität Saarbrücken) anhand einer fallbasierten Analyse einer schwäbischen Familie.

Am Ende eines spannenden Abends, durch den die Kongresspräsidenten Johannes Hartig und Holger Horz führen, wird das Publikum über den unterhaltsamsten, informationsreichsten und anschaulichsten Beitrag entscheiden. Außerdem werden im Rahmen des Psycho Slams die Nachwuchspreise „Charlotte- und Karl-Bühler-Preis“ und „Heinz-Heckhausen-Jungwissenschaftlerpreis“ verliehen. Um nicht nur den Wissenshunger stillen zu können, werden über den Abend Frankfurter Snacks und Getränke angeboten.

Wann?   Montag, 17.09.2018, ab 18:30 Uhr
Wo?        Festsaal 2, Casino

Im Rahmen des Psycho-Slams finden auch die Verleihungen der Preise für den wissenschaftlichen Nachwuchs Charlotte-und-Karl-Bühler-Preis und Heinz-Heckhausen-Jungwissenschaftlerpreis sowie die Verleihung des Förderpreises Psychologie statt.