Pre-Conference-Workshop

DGPs-Workshop „How to do Open Science: Chancen, Möglichkeiten, Standards“

Workshopleiter: Herr Prof. Dr. Mario Gollwitzer

Referenten:

  • Dr. Kai Jonas (Universität von Amsterdam; Editor-in-Chief der Zeitschrift „Comprehensive Results in Social Psychology“)
  • Dr. Susann Fiedler (Max-Planck-Institut für Gemeinschaftsgüter, Bonn; Mitglied der Open Science Collaboration)
  • PD Dr. Erich Weichselgartner (ZPID an der Universität Trier; Leiter des Projekts „DataWiz: Ein Assistenzsystem für das Management psychologischer Forschungsdaten)

Ziel des Workshops ist es, (1) über gegenwärtige Trends und Möglichkeiten zum Thema „Open Science“ zu informieren, (2) die Teilnehmenden für Chancen und noch offene Fragen (z.B. in Bezug auf Copyright-Fragen) zu sensibilisieren und (3) derzeitige Standards für „Open Science“ zu diskutieren. Der Workshop richtet sich also vor allem an diejenigen, die mit „Open Science“ und Prä-Registrierung bislang noch gar keine oder wenige eigene Erfahrungen gemacht haben.

Die Referenten werden zunächst jeweils Inputs zu folgenden Aspekten geben:

  1. Open Science und das OSF
    • Was bedeutet „Open Science“? Welche Chancen bietet Open Science in der Psychologie?
    • Welche (neuen) Richtlinien gibt es in Bezug auf die Dokumentation von Forschungsdaten in der Psychologie? (Richtlinien der DFG bzw. der DGPs)
    • Was ist das Open Science Framework (OSF)? Wie kann man die OSF-Plattform für die eigene Forschung nutzen? Welche anderen Möglichkeiten gibt es neben dem OSF?
    • Was muss ich tun, wenn ich die Daten anderer Kolleg(inn)en reanalysieren will?
    • Wie mache ich eine transparente und reproduzierbare Datenanalyse?

  2. Dokumentation von Forschungsdaten
    • Was ist ein Repositorium? Wie kann ich es zur Abspeicherung und Dokumentation meiner eigenen Daten nutzen?
    • Was muss ich bei der Anonymisierung von Daten beachten?
    • Welche Repositorien gibt es? Was ist der Unterschied zwischen ihnen?
    • Wie funktioniert „PsychData“, das Datenarchiv des ZPID (http://psychdata.zpid.de)
    • Wie dokumentiere ich meine Daten (und das sonstige Material) so, dass es selbsterklärend ist und sinnvoll genutzt werden kann?
    • Wie hilft mir der intelligente Datenmanagement-Assistent „DataWiz“?

  3. Prä-Registrierung von Untersuchungen bzw. Manuskripten
    • Was bedeutet „Prä-Registrierung“ genau? Welche Zeitschriften bieten Prä-Registrierungen an?
    • Wie arbeitet eine Zeitschrift, bei der man seine Studien prä-registrieren kann?
    • Was muss ich bei der Prä-Registrierung von Studien bei einer Zeitschrift beachten?
    • Wie schreibt man ein „pre-registration proposal“?
    • Was sind die Vorteile einer Präregistrierung?

Anschließend soll versucht werden, gemeinsam mit den Teilnehmenden herauszuarbeiten, bei welchen Aspekten im Zusammenhang von „Open Science“ und Prä-Registrierung noch Herausforderungen bestehen und was die nächsten Schritte sein müssen um erfolgreich und transparent psychologische Wissenschaft betreiben zu können.

Dauer des Workshops: ca. 6-7 Stunden.
Zielgruppe: DoktorandInnen/Post-Docs/ProfessorInnen.
Die maximale Teilnehmeranzahl beträgt 20.

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