Open Science in Psychology: Recommendations, Experiences, and Best-Practice-Examples

Gestaltung: Felix Schönbrodt

Open Science, also die Erhöhung der Forschungstransparenz und -zuverlässigkeit durch frei verfügbare Daten, frei verfügbare Materialien, frei verfügbare Publikationen und (soweit machbar) die Vorregistrierung von Studien, ist eine Grundlage guter wissenschaftlicher Praxis. In den letzten Jahren wurden viele Reformen in Richtung Forschungstransparenz in Zeitschriftenrichtlinien, in Richtlinien der Förderagenturen, in Standards wissenschaftlicher Gesellschaften und durch lokale Open Science-Initiativen umgesetzt. Auswirkungen dieser Veränderungen auf die Anreizstruktur werden bereits sichtbar: In Stellenbeschreibungen mehrerer neuer Professuren wurden Bewerber um ein "Open Science Statement" gebeten. Das Hot Topic behandelt aktuelle Fragen zu Entwicklungen im Bereich Open Science, wie zum Beispiel: Steigern spezifische Anreize die Akzeptanz von Open Science-Praktiken? Führt Transparenz, welche typischerweise als Wert an sich gesehen wird, tatsächlich zu besseren, replizierbareren und valideren wissenschaftlichen Ergebnissen? Wie können Datenintegrität, Datenursprung und Datenzuordnung in den nächsten Jahrzehnten sichergestellt werden? Wie sind aus allen vielversprechenden Forschungsideen diejenigen auszuwählen, die eine Förderung erhalten? Was ist unsere Vision für neue Verlagsstrukturen? Allgemeiner gesagt: Was sind die Grundlagen eines wissenschaftlichen Rahmens für das 21. Jahrhundert?